Wenn du selbst zum Erhalt der Art beitragen möchtest, hilfst du am besten mit verantwortungsbewusstem Verhalten bei Ausflügen oder Wanderungen. Diese Familie ist eine der größten im Pflanzenreich und umfasst zahlreiche bekannte Wild- und Kulturpflanzen. Auch bei Insektenstichen oder Muskelkater berichten viele Nutzer über positive Effekte.
Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass Arnika ausschließlich äußerlich angewendet werden sollte, da sie innerlich leicht giftig ist.
Auch Johann Wolfgang v. Zur Beliebtheit von Arnika als Heilpflanze in neuerer Zeit trug sicherlich Johann Wolfgang von Goethe bei, der sie näher untersuchte und den ihm empfohlenen Arnikaaufguss die Besserung nach seinem ersten Herzinfarkt zuschrieb.
Auch wenn Arnika eine altbewährte Heilpflanze ist, essen sollte man sie nicht: Sie gilt auch als Giftpflanze!
Bei Ekchymosen handelt es sich um eine Art der Purpura, um kleinflächige, fleckenförmige Blutungen in der Haut.
Traumatischer Kummer, Gewissensbisse, plötzlicher finanzieller Verlust, Schreck, Schock und Zorn sind weitere Anwendungsbereiche für das homöopathische Mittel Arnica montana.
Nach zu langer körperlicher oder sportlicher Anstrengung oder Überanstrengung fühlen sich die Muskeln wie zerschlagen an und sind berührungsempfindlich.
Die deutsche Bezeichnung „Bergwohlverleih“ und andere volkstümliche Namen wie „Fallkraut“, „Wundkraut“ oder „Bruchkraut“ weisen auf die Heilkräfte der Pflanze hin. Aufgrund der kompakten Form ist Arnika auch bei starkem Wind oder Regen optimal geschützt und bleibt standfest. Halte dich an Wege und pflücke keine Blüten – so leistest du einen wichtigen Beitrag zum Erhalt einer eindrucksvollen Wildpflanze in ihrer natürlichen Umgebung.
Die auffälligen Farben dienen nicht nur als Blickfang, sondern locken zahlreiche Insekten wie Bienen und Schmetterlinge an.
Die Verwendung des wissenschaftlichen Namens trägt zudem zur Vermeidung von Verwechslungen mit anderen Pflanzen bei. Der mehrjährige Korbblütler (Asteraceae) Arnica montana kommt in Gebirgs- und Heidegegenden in ganz Mitteleuropa vor und gedeiht besonders gut auf nicht gedüngten, eher kalkarmen Böden, auf trockenen Moor- und Waldwiesen.
Der wissenschaftliche Name der Arnika lautet Arnica montana. Die Kommission E und auch die ESCOP empfehlen die äußere Anwendung von Arnikablüten bei Verstauchungen, Prellungen, Quetschungen, Blutergüssen und rheumatischen Beschwerden. So bist du immer sicher, die richtige Pflanze auszuwählen.
Bei der Verwendung von Arnika solltest du immer beachten, dass sie bei innerlicher Einnahme leicht giftig ist. Ein lockerer, mit Laubkompost angereicherter Boden sorgt für ein ideales Umfeld. Auf eine innerliche Anwendung sollte man tunlichst verzichten, denn Arnika-Tee und dergleichen weisen schwankende Giftstoffgehalte auf.
Ein Arzt sollte ebenfalls aufgesucht werden bei sehr starken Blutungen, Verletzungen oder Brüchen.
Der botanische Name der Pflanze ist Arnica montana, die Herkunft und Ableitung des Namens „Arnika“ sind jedoch nicht geklärt.
Das strahlende Erscheinungsbild entsteht durch eine Vielzahl kleiner Zungenblüten, die gemeinsam einen großen, attraktiven Blütenkorb bilden.
Besonders Kinder, Schwangere und empfindliche Personen reagieren rascher auf kleinste Giftmengen. Besonders auf nährstoffarmen, sauren Böden – dem bevorzugten Standort dieser Pflanze – sind artenreiche Flächen heute rar geworden.