Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind alle Werte über 65 Dezibel gesundheitsschädigend.
Forscher der Technischen Universität Eindhoven fanden heraus, dass man bei geöffnetem Fenster besser schläft. Bleibt die Heizung aus, kühlt der Raum über Nacht komplett aus – vor allem im Winter.
Wer also auf erholsamen Schlaf und ein gesundes Gleichgewicht achtet, sollte genau überlegen, wie viel Kälte das Schlafzimmer verträgt.
Kalte Luft kann zwar frisch wirken, doch ein dauerhaft ausgekühltes Schlafzimmer belastet den Körper. Sie untersuchten, wie sich erhöhte Luftzirkulation und CO2-Level auf die Schlafqualität auswirken.
Michael Krause: Wenn die Außentemperaturen höher sind als die Raum, dann sollte man die Fenster geschlossen halten.
So bildet sich ein Luftzug, der die verbrauchte Luft schneller aus den Räumen transportiert.
Durch den Verschluss des Fensters wird der Fensterflügel an den Rahmen angedrückt. Wenn du das Fenster auch im Herbst und Winter ankippst, gelangt über Nacht viel frische Luft ins Zimmer, die den CO2-Gehalt in der Luft senkt.
Aktuell gehen die Temperaturen nachts in einigen Regionen bereits runter bis zum Gefrierpunkt. Wenn du in der Stadt wohnst, sind auch nachts viele Geräusche zu erwarten, die deinen Schlaf stören können.
Schlussendlich entscheidet natürlich jeder für sich selbst, ob er im Herbst oder Winter bei offenem Fenster schlafen möchte.
Durch das Ausatmen steigt der Anteil an Kohlendioxid in der Luft schnell an.
Das Ziel ist, die Temperatur im Keller möglichst konstant zu halten. Menschen geben während der Nacht Wasser an die Luft ab. Auch der Kreislauf und die Abwehrkräfte werden stärker gefordert, als viele vermuten, wie HEIDELBERG24 weiß.
Besonders gefährlich ist das lange Lüften mit gekipptem Fenster im Winter. Gerade im Winter geht sonst viel Energie verloren.
Die wichtigsten Tipps zum Lüften bei Regen
Lüften Sie mehrmals täglich fünf bis zehn Minuten lang. Oft sind bauliche Mängel die Ursache für Schimmel in Wohnräumen, häufig kommen Baumängel und falsches Lüften zusammen.
Wenn es um den idealen Schlaf geht, hat jeder von uns seine individuellen Vorlieben.
So wird das Risiko reduziert, dass Kälte, Nässe oder Zugluft den Schlaf beeinträchtigen. Vielleicht schläfst du gerne bei offenem Fenster, während dein Partner es lieber weniger zugig mag. Solltest du im kalten Herbst und im eisigen Winter überhaupt bei offenem Fenster schlafen?
Quelle: utopia.de
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Dabei hat das nächtliche Lüften auch seine frostigen Seiten:Frische Luft ist unser Lebenselixier – und darauf möchte man natürlich auch nachts nicht verzichten.
Dabei gilt: Zu gründliches Lüften kann erhebliche Schäden anrichten und kühlt Wände und Decken aus.
3- bis 4-mal tägliches Stoßlüften/Querlüften schützt vor Feuchteschäden durch Schimmel. Bedingt durch die nächtliche Abwesenheit war das Risiko für einen Einbruch bereits erhöht.